Bauzentrum_2021_05

BAUZENTRUM E-BAU 5 | 2021 Beton 13 SunCrete Der neue Beton für den Sommer Betonieren im Sommer war bisher für alle am Bau Beteiligten eine große Herausforderung. Um das schnellere Ansteifen des Betons bei Hitze zu vermeiden, waren bisher zahlreiche Maßnah- men erforderlich, die den Einbau auf der Baustelle erheblich beeinflussten. Mit SunCrete bietet die Heidelberger Beton GmbH ein Produkt an, mit dem das Betonieren bei Hitze bis zu einer Betontemperatur von 35 Grad Celsius problemlos möglich ist. SunCrete in Konsistenzklasse F4 mit einem Größtkorn von 16 Millimeter ist auf der Bau- stelle sofort gebrauchsfertig und kann im gewohnten Zeitfenster verarbeitet werden. Die aufwendige, kosten- und energieintensive Betonkühlung durch Eis oder Stickstoff so- wie das Vornässen der Gesteinskörnung, um die Frischbetontemperatur unter 30 Grad Celsius zu halten, entfällt. SunCrete bietet für Bauunternehmen somit Planungssicher- heit und Arbeitserleichterungen. Die weiche Einbaukonsistenz reduziert die Belastung auf Kreislauf und Körper des einbauenden Bau- stellenpersonals. Um eine normgerechte Betonqualität im Bau- teil zu erreichen, darf die Frischbetontempe- ratur allgemein die Marke von +30°C nicht überschreiten (DIN EN 206-1 / DIN 1045- 2:2010-03, Abschnitt 5.2.8 in Verbindung mit DIN 1045-3:2012-03, Abschnitt 2.8.2, Absatz 10), es sei denn, es wird durch geeignete Maß- nahmen sichergestellt, dass keine nachteili- gen Folgen zu erwarten sind. Bei erhöhten Betontemperaturen nimmt die Reaktivität des zementgebundenen Sys- tems zu. Die Folgen können ein frühzeiti- ges Ansteifen und Erstarren sowie höhere Frühfestigkeit und Rissbildung an der Be- tonoberfläche sein. SunCrete sichert einen gleichbleibenden Konsistenzverlauf ohne unplanmäßiges Rücksteifen innerhalb der normativ üblichen Verarbeitungsdauer von 90 Minuten. Die Betondruckfestigkeit nach 28 Tagen wird durch die hohen Beton- und Umgebungstemperaturen nicht negativ be- einflusst. Die Verwendung gemäß DIN EN 206-1 / DIN 1045-2, Abschnitt 5.2.6, bezie- hungsweise DIN 1045-3, ist für SunCrete im Rahmen erweiterter Erstprüfungen nachge- wiesen. Eine intensive und frühzeitige Nachbehand- lung des mit hohen Frischbetontempera- turen von bis zu 35°C eingebauten noch jungen SunCrete zum Schutz gegen vorzei- tiges Austrocknen, bleibt trotz aller Arbeits- erleichterungen und neuen Eigenschaften dennoch notwendig. Sinnvolle Methoden zur Vermeidung von Rissen sind zum Bei- spiel das Abdecken der Oberfläche mit Fo- lien, oder das Besprühen mit Wasser. Aber auch der Verbleib in der Schalung oder das Aufbringen von flüssigen Nachbehandlungs- mitteln (Curing) sind möglich. Als Ergän- zung bietet die Heidelberger Beton GmbH zudem den Online-Service eines temperatur- überwachten SunCrete an. Durch ein Tem- peraturmessgerät erfolgt ein Monitoring in Echtzeit und Maßnahmen könnten just in time ergriffen werden. Aktuell ist Suncrete in den Liefergebieten Rhein-Haardt und Kurpfalz/Karlsruhe der Heidelberger Beton GmbH erhältlich. In na- her Zukunft ist die Verfügbarkeit des Som- merbetons bundesweit geplant. www.heidelbergcement.com Mit SunCrete bietet die Heidelberger Beton GmbH ein Produkt an, mit dem das Betonieren bei Hitze und bis zu 35 Grad Celsius Betontemperatur problemlos möglich ist. Foto: HeidelbergCement AG / Steffen Fuchs • Gebrauchsfertiger Transportbeton mit Erstprüfung >30°C (bis 35°C nachgewiesen) • Zuverlässige Konsistenhaltung bis 90 Minuten mit geringem Rückstreifen • Sicherstellung der Betondruckfestig- keiten nach 28 Tagen auch bei hohen Frischbetonausgangstemperaturen • Verwendung gemäß DIN EN 206-1 / DIN 1045-2, Abschnitt 5.2.6, bzw. DIN 1045-3 nachgewiesen • Keine Qualitätseinbußen durch unkontrollierte Wasserzugabe • Nachhaltig durch Vermeidung CO 2 - intensiver Kühlungsmaßnahmen Eigenschaften

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